Aufgrund des Quasi-Gewerkschaftsverbots, drohender (Geld)Strafen und weiterhin ungelöster Lage der meisten Babylon-Beschäftigten mobilisiert die FAU-Berlin zu einer Aktionswoche. Wir würden uns freuen, wenn ihr sie ebenfalls unterstützt und euch beteiligt. Die Aktionswoche findet im Rahmen der Berlinale statt.
So, 14. Februar, 18.00 Uhr
Kundgebung vorm Kino Babylon Mitte, mit
Konzert von Teds ´n Grog. sowie Essen und warmen Getränken
Di, 16. Februar, 10.30 Uhr
Widerspruchsverfahren der FAU Berlin beim Landesarbeitsgericht.
Fr, 19. Februar
Warm-Up-Party der NEA zur Demo der FAU Subversiv (Brunnenstr. 6/7), U Rosenthaler Platz
Sa, 20. Februar, 18.00 Uhr
Demonstration während der großen Abschlussgala, vom Berlinale-Palast/Potsdamer Platz zum Kino Babylon Mitte.
So. 21. Februar
After-Demo-Vokü gemeinsam mit der NEA im Subversiv

und wer in Berlin bleiben muss, kann am gleichen Tag das anarchistische Radio auf UKW 99,1 von 14-16 Uhr hören!
29. Januar: Internationaler Protesttag gegen Angriff auf Gewerkschaftsfreiheit
Am 5. Januar wurde gerichtlich bestätigt, dass die FAU Berlin sich weiterhin nicht als „Gewerkschaft“ oder „Basisgewerkschaft“ bezeichnen darf. Zuvor wurden ihr bereits gerichtlich Arbeitskampfmaßnahmen untersagt. Für den Fall, dass die FAU Berlin dennoch eines von beiden wagen sollte, wurden ihr Strafen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro oder Haftstrafe angedroht. Jetzt ist breite Solidarität gefragt. Die AFB ruft zur Unterstützung auf!
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Ein Ansatz der noch ausgearbeitet werden muss
Vortrag am 2. Februar 2010 19 Uhr
Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-F‘hain
Der Vortrag spannt einen Bogen von den Anfängen der anarchistischen und feministischen Bewegung über die Anarcha-FeministInnen der Mujeres Libres, dem Syndikalistischen Frauenbund, den Anarcha-Femistinnen der 1970 Jahre bis hin zu den neusten Erscheinungen der anarchistische und feministischen Bewegungen. Dabei verknüpfen sie Biographien mit Bewegungsgeschichte und Theorie. So entsteht ein lebendiges Bild einer zu Unrecht von der Geschichtsschreibung marginaliserten Bewegung, die darüber hinaus sowohl von eingefleischten Feministinnen als auch von AnarchistInnen nur all zu oft ebenso zu Unrecht ignoriert wurde.
Die beiden jungen Anarchistinnen* nehmen uns mit auf eine Reise durch Zeit, Raum und Theorie. Wenn sie selbst auch lieber fragend voranschreiten, als all zu leichtfertig Antworten in die Welt zu entlassen, so gewähren sie uns doch einen profunden Einblick in eine Bewegung, die mehr als eine Wurzel hat. (mehr…)
Freiheit fuer Belgrade 6 – Stoppt den Staatsterror – Solidaritaet ist unsere Waffe
Am 12. Dezember fand ein ueberregionales Treffen fuer die Solidaritaet mit den sechs belgrader Inhaftierten statt. Diese sind seit ueber drei Monten in Untersuchungshaft, weil sie angeblich einen Anschlag auf die griechische Botschaft veruebt haben. Die Anklage dafuer lautet auf internationalen Terrorismus. Damit wird der Fall von der serbischen Justiz mit Massenmord und Kriegsverbrechen in eine Reihe gestellt. (mehr…)
Silvester zum Knast – für die Zerstörung aller Formen der Einsperrung

Seit vielen Jahren gibt es an Silvester in Berlin eine Demonstration zum Knast in Moabit, um den Inhaftierten dort – stellvertretend für alle Gefangenen – zu zeigen, dass sie nicht allein und vergessen hinter den grauen Mauern vor sich hin vegetieren. Denn auch in deutschen Knästen läuft nicht immer alles so glatt wie mensch sich das vorstellt: eines der letzten Beispiele war die Revolte im Jugendknast Kiefergrund im letzten Sommer, wo Gefangene ihre Zellen zerstört haben, um auf die Prügel der Schließer zu antworten. Oder der internationale Hungerstreik, der von dem anarchistischen Genossen Gabriel Pombo da Silva für den Zeitraum vom 20. Dezember bis zum 1. Januar 2010 initiiert wurde.
Dies sind Versuche gegen die herrschende Ordnung auch hinter den grauen Mauern vorzugehen und zeigen den Unwillen sich mit diesem System abzufinden. Denn auch Knast ist ein Kampffeld und das Leben hört dort nicht auf. (mehr…)
Im Anschluss an das Nachbereitungstreffen der Antiwahlkampagne 2009 (auch bei der nächsten Wahl werden wir keine Regierung haben wollen…) möchten wir uns bei denen bedanken, die sich die Mühe gemacht haben, uns ihre Wahlbenachrichtigungen und Briefwahlunterlagen zu schicken. Post kam von überall, aus Berlin, Deutschland und sogar Brief-Anti-Wahlunterlagen aus Amsterdam!
Danke und bis zum nächsten mal!
Who knows what you need? You or your Government?
„Spirit of the eighties“
Dies ist ein Aufruf, sich an der Demonstration gegen das Hausbesetzungsverbot in Utrecht (24.10.2009) und den Squatting Action Days (30.10.-01.11.2009) zu beteiligen.
An all die Leute die gegen das Hausbesetzungsverbot sind,
an all die Hausbesetzer_Innen, lebend in den Niederlanden und außerhalb,
spezieller Aufruf an alle spanischen, polnischen und italienischen Hausbesetzer_Innen in den Niederlanden (ihr seid viele, aber nur wenige von euch sind aktiv),
an alle Ex-Hausbesetzer_Innen,
an alle jungen Menschen die gerne Hausbesetzer_Innen in der Zukunft werden möchten,
an all die Freunde der Hausbesetzer_Innen,
an alle politischen Aktivist_Innen,
an alle antifaschistischen Aktivist_Innen,
an alle Künstler_Innen, die Kunst kreieren und/oder in besetzten häusern performen,
an all die Bandmitglieder und DJ’s die in besetzten Häusern auftreten,
an all die Partypeople und Technofreaks, die auf Partys und Konzerte in besetzten Häusern gehen,
an alle Reisenden, welche besetzte Häuser besuchen und dort wohnen,
an alle, die nicht genannt wurden.
Wie ihr wahrscheinlich wisst, werden dunkle Tage für die Hausbesetzer_Innenbewegung in den Niederlanden kommen. Am 15.10.2009 wählte die Tweede Kamer (Zweite Kammer des niederländischen Parlaments) für ein Hausbesetzungsverbot. Bitte erinnert euch, dass dies nicht ohne die Unterstützung von rassistischen und ausländerfeindlichen Politiker_Innen wie Rita Verdonk und Geert Wilders passiert wäre. Ab dem 01. Januar 2010 wird es in den Niederlanden illegal sein, Häuser zu besetzen. Wenn du versuchst ein leerstehendes Haus zu besetzen, wirst du als Kriminelle_r behandelt und dementsprechend von den niederländischen Behörden und Autoritäten bestraft werden. Die Strafen sind sehr hoch und reichen von einem Jahr bis zu zwei Jahren Knast!
Dies ist eine sehr ernste Bedrohung! Lasst die Politiker_Innen nicht die Hausbesetzer_Innenbewegung zerstören! Wir können nicht warten! Wir müssen jetzt handeln!
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Der spannende Endspurt hat ein eindeutiges Ergebnis gezeigt: die Nichtwählenden haben mit 30% das beste Ergebnis ihrer Geschichte erreichen können. Die Ungültigen konnten mit 1,5% ihren Anteil stabilisieren, so dass es zusammen für die stärkste Opposition gegen den Bundestag reicht.
Wir danken allen Helfenden, insbesondere den jungen, die unermüdlich unsere Plakate geklebt haben und allen, die sich selbst das Vertrauen geschenkt und ihre Stimme behalten haben.
Nun ist die Wahl zwar vorbei, doch die Tätigkeit beginnt!
AFB