Archiv der Kategorie 'Texte'

Oury Jalloh – das war Mord!

Am vergangenen Samstag ging die Polizei mit brutaler Gewalt gegen eine Gedenkdemonstration anlässlich des 7. Todestages Oury Jallohs vor. Oury Jalloh war 2005 im Polizeigewahrsam in Dessau verbrannt. Im folgenden dokumentieren wir die Pressemitteilung der „Initiative Oury Jalloh“ und eine Übersicht der noch kommenden Prozesstermine:

AKTUALISIERTE PROZESSTERMINE:
Kommende Prozesstermine sind:
Freitag, 13. Januar 2012, 09:30 Uhr
Donnerstag, 19. Januar 2012, 09:30 Uhr
Mittwoch, 25. Januar 2012, 09.30 Uhr
Donnerstag, 16. Februar 2012, 09.30 Uhr
Dienstag, 06. März 2012, 09.30 Uhr
Dienstag, 13. März 2012, 09.30 Uhr

Start vor dem Landgericht Magdeburg jeweils 9:30 Uhr, Halberstädterstr. 8, 39112 Magdeburg, Saal A23
Abfahrt von Berlin: gemeinsamer Treffpunkt 6:30 Uhr vor dem Hotel PARK INN am Taxistand am S-Bhf Alexanderplatz
Spenden für Zugtickets und Kleinbus willkommen.

PM der Initiative In Gedenken an Oury jalloh e.V

Anlässlich des 7. Todestages von Oury Jalloh gab es am gestrigen Sonnabend, den 7. Januar 2012, eine Demonstration in Dessau, um dem von der Polizei ermordeten Oury Jalloh zu gedenken. Dabei gab es vielfache, von der Polizei strategisch im Voraus geplante Übergriffe auf Aktivist_innen der Initiative und Unterstützer_innen. Mehrere Aktivist_innen wurden schwer verletzt.

Bereits in den Vormittagsstunden des 7. Januars legt sich ein Dunstschleier des Hohnes über den Ort, an dem Oury Jalloh vor sieben Jahren umgebracht wurde. Die Stadt Dessau-Roßlau, die Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt, die Kreisoberpfarrerin sowie mehrere Vereine riefen zu einer kleinen Mahnwache auf den Treppen des Polizeireviers auf. Anwesend waren auch der Polizeipräsident, der Obergeneralstaatsanwalt und der Oberbürgermeister der Stadt. Mit ihnen versammelten sich circa 30 weitere Menschen und heuchelten Trauer. Eine Demütigung der langjährigen Arbeit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V., die nur Spott, Missachtung und Gewalt von Dessau erfährt, weil sie sich für eine gerechte Aufklärung des Mordes einsetzt.

Dass nicht Trauer sondern in Wahrheit Wiederholungsdrang in den Köpfen der Polizist_innen umhergeht, hat sich auf der gestrigen Demonstration der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V. gezeigt, die ab 13 Uhr vom Hauptbahnhof Dessau ausgehend angemeldet war. Der gezielte Angriff der Polizei auf afrikanische Aktivisten der Initiative zeigt offen die Gesinnung der Polizei in Dessau und welches Ziel sie verfolgen: die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V. zum Schweigen zu bringen.
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Via Kapitulation Kapitalismus ins Jenseits befördern!

Erfahrungen vom Kongress „Jenseits des Wachstums“

Ihr geht als Anarchist_innen zum Attac-Kongress? Ja, warum nicht? Viele von uns beschäftigen sich mit möglichen Formen solidarischer Ökonomien nicht nur jenseits des Wachstums, sondern auch jenseits des Kapitalismus, ja sogar möglichst jenseits aller denkbaren Herrschaftsstrukturen. Auch das Anarchistische Radio Berlin behandelt aktuell diese Themen. Hier einige Ausschnitte vom Kongress, die uns interessiert haben und die wir mal einzeln, mal gemeinsam besucht haben.
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Anarchistische Buchmesse in Slowenien – ANAЯH

Ein Erfahrungsbericht aus Trbovlje

Von jt (afb)

Die slowenische Föderation für anarchistisches Organisieren (FAO) organisierte vom 13. bis 15. Mai 2011 in der ca. 50 Kilometer von Ljubljana entfernten Kleinstadt Trbovlje ihre erste anarchistische Buchmesse. Zum einen sollte mit der Durchführung eines anarchistischen Events außerhalb der Hauptstadt die Bewegung in der Region gestärkt werden, zum anderen wird damit die 2003 mit der ersten Balkan Bookfair begonnene Tradition anarchistischer Buchmessen in Slowenien fortgesetzt.

ANARH

Erste Eindrücke

Es war zunächst eine Handvoll Aktivist_innen der FAO, die am Freitagmorgen im Foyer des Arbeiter_innen-Heims „Delavski Dom“ in Trbovlje mit dem Aufbau der Messe beschäftigt war: Tische wurden zurechtgerückt, historische Plakatwände mit unzähligen Fotographien und alten und neuen Dokumenten liebevoll zusammengestellt. Die Buchmesse begann offiziell erst am späten Nachmittag, weshalb sich bis zum Mittag nur wenige Besucher_innen zeigten: ein Mitglied der französischen Federation Anarchiste (mit einer kleinen Bibliothek angereist), ein dänischer Hitchhiker, den es von Österreich hierher verschlagen hatte, sowie meine Wenigkeit (ausgestattet mit einer Auswahl an Dokument As der Anarchistischen Föderation Berlin – Gǎi Dàos hatte ich leider nicht zur Hand…). Anfangs gab es dementsprechend nur wenige Buchstände, was sich im Laufe des Freitags und bis Sonntag jedoch noch ändern sollte. (mehr…)

Berliner anarchistisches Jahrbuch 2010/2011 erschienen

Titel Dokument A 2010Die vierte Ausgabe des Berliner anarchistischen Jahrbuchs – Dokument Ⓐ – ist jetzt frisch gedruckt. Seit vier Jahren nun veröffentlichen wir – die Redaktionsgruppe der Anarchistischen Föderation Berlin (afb) – jeweils rückblickend Texte aus dem anarchistischen Spektrum. Der Hintergrund diese Unterfangens ist, euch einen kleinen Überblick zu verschaffen, was im vergangenen Jahr so los war: Welche Aktionen und Diskussionen es gab und welche Veranstaltungen und Kampagnen durchgeführt wurden. Das alles immer durch die schwarz-rote Brille betrachtet. Des weiteren soll das Jahrbuch auch eine Orientierungshilfe sein im “Szene-Dschungel”, indem wir euch (zumindest einige) anarchistische (oder anarchistisch beeinflusste) Gruppen und Initiativen näher bringen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht die temporäre Redaktion des Dokument Ⓐ.

Das neue Dokument A als PDF (3,5 MB)
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Keine Solidarität mit den „anarchistischen“ BriefbomberInnen

Statt eines eigenen Textes zu den Botschaftsanschlägen der „Informellen Anarchistischen Föderation“ in Rom möchten wir euch den der Libertären Aktion Winterthur vorstellen, den die AFB in seinen Kernaussagen teilt:

Anarchie Berlin
Die Frage der Gewalt spielte im anarchistischen Diskurs schon immer eine grosse Rolle. Sie sollte der urtümlichste und rohste Ausdruck von Macht mit der Lehre der Herrschaftslosigkeit in Einklang gebracht werden? Kann eine anarchistische, revolutionäre Strategie Gewalt beinhalten?

---- Keine Solidarität mit den „anarchistischen“ BriefbomberInnen ----
[Anmerkung: Dieses Communiqué bezieht sich bewusst nicht auf die letzten Anschläge vom 23. Dezember in Rom. Für uns scheint die anarchistische Urheberschaft fraglich, da sich wie bereits bei einer Anschlagsserie 2003 die ominöse „Federazione Anarchica Informale“ (FAI) dazu bekannte. Wohl kaum zufällig trägt diese dasselbe Kürzel wie die Federazione Anarchica Italiana, die sich bereits von den Ereignissen im Jahr 2003 schärfstens distanziert und den Verdacht geäussert hatte, dass es sich bei der anderen „FAI“ um eine staatliche Phantomorganisation handeln könnte. Tatsächlich lassen sich in der jüngeren italienischen Geschichte mehrere Beispiele finden, bei denen Attentate dieser Art unter falscher Flagge durchgeführt wurden. Erinnert sei nur an den durch den Staat in Auftrag gegebenen Bombenanschlag auf die Piazza Fontana in Mailand 1969, der den örtlichen AnarchistInnen in die Schuhe geschoben wurde. Auch lässt das Bekennerschreiben der „FAI“ zu den Anschlägen am 23.12. aufhorchen, in der es in für eine angeblich „informelle“ Organisation völlig untypischen Worten heisst: „Lang lebe FAI, lang lebe die Anarchie!“]

Die Frage der Gewalt spielte im anarchistischen Diskurs schon immer eine grosse Rolle. Wie sollte der urtümlichste und rohste Ausdruck von Macht mit der Lehre der Herrschaftslosigkeit in Einklang gebracht werden? Kann eine anarchistische, revolutionäre Strategie Gewalt beinhalten? Es ist davon auszugehen, dass der libertäre Weg, der immerhin die Enteignung der Besitzenden und die Überwindung materieller Privilegien beinhaltet, auf brutalen Widerstand derjenigen stossen wird, die sich diesen Gütern beraubt sehen. Ein Herrschaftsverhältnis beruht immer auf (unscheinbarem oder offensichtlichem) Zwang. Und dieser schliesst immer auch Gewalt ein, der wir nur als starke revolutionäre Massenbewegung entgegentreten können.

Doch sollten wir uns als bewusste Anarchistinnen und Anarchisten davor hüten, das Mittel der Gewalt zum Zweck werden zu lassen. „Die wahre anarchistische Gewalt hört auf, wo die Notwendigkeit der Verteidigung und der Befreiung aufhört. Sie wird durch das Bewusstsein getragen, dass die Individuen, einzeln betrachtet, wenig oder überhaupt nicht verantwortlich sind für die Position, die Erbe und Umwelt ihnen verschafft haben.“ Diese Worte vom italienischen Anarchisten Errico Malatesta haben auch fast Hundert Jahre nach ihrer Niederschrift nichts von ihrer Gültigkeit verloren. Sie verbieten es, im Rahmen einer libertären Praxis FunktionsträgerInnen im Kapitalismus ihrer blossen Funktion Willen zu verletzen oder gar zu töten. Wie wir meinen, sollte das für jede Person mit einer anarchistischen Auffassung eine Selbstverständlichkeit sein.
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Good bye, COLIN WARD !

Am 11. Februar 2010 ist der bekannte anarchistische Publizist Colin Ward gestorben. Geboren am 14.08.1924 in Wanstead, Essex wurde er als englischer Soldat im Zweiten Weltkrieg Abonnent des „War Commentary“, dem Kriegs-Pendant der von Kropotkin gegründeten Zeitschrift FREEDOM, und damit Anarchist. In Folge hat er von 1947 bis 1960 in der Redaktion der Londoner FREEDOM mitgewirkt. Von 1952-1961 arbeitete er als Architekt, von 1961 bis 1970 war er Gründer und Redakteur der britischen Monatsschrift ANARCHY. 1971 wurde er Bildungsbeauftragter der „Town and Country Planning Association“. Im Jahr 2001 wurde er zum Ehrendoktor der „Anglia Ruskin University“, Cambridge/Chelmsford ernannt.

Colin Ward schrieb zahlreiche Bücher, redigierte weitere und nahm häufig an Konferenzen teil. Er hat die Diskussion um viele Argumente aus den Bereichen Soziologie, Anthropologie, Kybernetik, Pädagogik, Architektur, Stadtplanung, Häuserbewegung, kommunales Wasser u.a.m. im Spiegel der libertären Ideen bereichert. Unter anderem war er auch ein Pionier der Abenteuerspielplätze und Historiker der Squatter-Bewegung.

Sein einflußreichstes Buch war 1978 „The Child In The City“ (Das Kind in der Stadt). Seine letzten beiden Publikationen stammen von 2004 – „Anarchism: A Very Short Introduction“ und „Cotters and Squatters: The Hidden History of Housing“. Beim Verlag Impuls, Bremen, erschien 1978 Colin Wards Buch „Anarchismus in Aktion“ (London 1973 und 1982), in einer leider etwas holprigen deutschen Übersetzung und, dem Standard der Zeit geschuldet, aus Kostengründen in selfmade Schreibmaschinensatz. Die englische Ausgabe des Buches wird Ende 2010 neu aufgelegt.

Vielleicht ist Colin Wards Tod nach seinem erfüllten und aktiven Leben Anlass, sich wieder mehr mit den Schriften dieses wichtigen Theoretikers und Praktikers des libertären Sozialismus zu beschäftigen.

RGL für LPA

http://de.wikipedia.org/wiki/Colin_Ward

Jenseits von Kopenhagen

Freiheit fuer Belgrade 6 – Stoppt den Staatsterror – Solidaritaet ist unsere Waffe

Am 12. Dezember fand ein ueberregionales Treffen fuer die Solidaritaet mit den sechs belgrader Inhaftierten statt. Diese sind seit ueber drei Monten in Untersuchungshaft, weil sie angeblich einen Anschlag auf die griechische Botschaft veruebt haben. Die Anklage dafuer lautet auf internationalen Terrorismus. Damit wird der Fall von der serbischen Justiz mit Massenmord und Kriegsverbrechen in eine Reihe gestellt. (mehr…)

Bundestagswahl 2009

Der spannende Endspurt hat ein eindeutiges Ergebnis gezeigt: die Nichtwählenden haben mit 30% das beste Ergebnis ihrer Geschichte erreichen können. Die Ungültigen konnten mit 1,5% ihren Anteil stabilisieren, so dass es zusammen für die stärkste Opposition gegen den Bundestag reicht.

Wir danken allen Helfenden, insbesondere den jungen, die unermüdlich unsere Plakate geklebt haben und allen, die sich selbst das Vertrauen geschenkt und ihre Stimme behalten haben.

Nun ist die Wahl zwar vorbei, doch die Tätigkeit beginnt!

AFB

Internationaler Aufruf zu Solidarität und Hilfe

Das IQSN (International Queer Solidarity Network) und Anarch@Resistance Sofia, rufen für den 27. Juni 2009 alle Anarchist_innen und Antifaschist_innen zur Solidarität mit der queeren Gemeinschaft in Bulgarien auf.

Am 28. Juni 2008, dem 39. Jahrestag des Stonewall-Aufstandes in New York, USA, demonstrierte die queere Gemeinschaft in einem von Faschismus gezeichneten Land, einerseits zum Feiern, andererseits aber auch für ihr Überleben, wobei sie von Neonazis angegriffen wurden, die Molotov-Cocktails und Feuerwerkskörper auf die Parade warfen. Die faschistische Bulgarische Nationale Union rief zu einer „Woche der Intoleranz“ auf – nationalistische Gruppen sollten sich organisieren, um die Parade der queeren Gemeinschaft zu verhindern. Zum Glück gab es keine Verletzten und mehr als 80 Nazi-Skinheads wurden wegen ihrer Angriffe auf Schwule, Lesben und deren Freund_innen verhaftet.

Dieses Jahr, im Angesicht extremer Repression, bereiten wieder bulgarische Queers eine Parade vor, um sich gegen Faschismus und Fanatismus zu verteidigen und ihren Lebensstil zu feiern. Während die Nazis letztes Jahr zersplittert und wenige waren, arbeiten die nationalistischen Parteien diesmal zusammen, um ihren Angriff zu verstärken. Nationalistische Parteien wachsen schnell in Bulgarien. Ein Parlamentsmitglied einer dieser Parteien, ATAKA, hat schon öffentlich dazu aufgerufen, dass „die Männer die Schwulen verprügeln sollen“. Andere nationalistische Parteien nehmen vergleichbare Positionen ein. Mehr als je zuvor ist es jetzt wichtig, dass sich die internationale antifaschistische Bewegung neben die bulgarischen Schwulen und Lesben und alle Bulgar_innen stellt, um ihr Recht auf Sicherheit und Selbstbestimmung zu unterstützen.

Anarch@Resistance, Sofia und das IQSN rufen auf zu einer antifaschistischen Mobilisierung, um queere Menschen in Bulgarien auf ihrer diesjährigen Pride Parade zu unterstützen. Letztes Jahr kamen etwa 150 Faschisten; dieses Jahr rechnen wir mit mehr. Wir wünschen uns unterschiedlichste Strategien unter Berücksichtigung der langfristigen Bedürfnisse der Queers in Bulgarien. Mehr Informationen zur Geschichte und Mobilisierung gibt es auf www.iqsn.org
IQSN ruft außerdem queere Menschen weltweit auf, lokale Gruppen zu gründen und diesem neuen internationalen Netzwerk beizutreten, um den globalen Kampf für universelle Befreiung zu stärken.

Denn queer kennt keine Grenzen –
International Queer Solidarity Network

www.iqsn.org
iqsn(at)riseup.net
aresistance(at)riseup.net
sofiagaypride2009(at)gmail.com

INTERNATIONAL CALL FOR ACTION AND SOLIDARITY

The International Queer Solidarity Network (IQSN) and AnarchoResistance, Sofia, are calling on all anarchists and anti-fascists to stand in solidarity with the Bulgarian Queer community this 27th, June 2009.

On June 28, 2008, the 39th anniversary of the Stonewall Riots in NYC, USA, the Bulgarian queer community marched in celebration and for their survival in a country stricken with fascism and were aggressively attacked by the neo-Nazis who threw Molotov cocktails and small explosives at the parade. The fascist Bulgarian National Union called for a „Week of Intolerance“ and for nationalist groups to organize themselves against the queer community in order to prevent the Pride march. Fortunately, no injuries were reported, however more than eighty skinheads were arrested for their attacks upon queer people and allies.

This year, in the face of extreme repression, Bulgarian queers are preparing to march again in defiance of fascism and bigotry and in celebration of their lives. While last year the Nazis were factional and small in number, this year the different nationalist parties are working together to maximize their attack on the march. Nationalist parties in Bulgaria are growing quickly. One of the Parliament members of one of these parties, ATAKA, has already called publicly for „the men to beat up the gays“ and other nationalist parties are taking similar stands. Now more than ever, it is important that the international anti-fascist community must stand next to Bulgarian queers and all Bulgarian people and support their right to self-determination and safety.

AnarchoResistance, Sofia and IQSN are calling for an anti-fascist mobilization to support queer people in Bulgaria at this years Pride march on June 27th, 2009. Last year 150 fascists were present; we can only expect more this year. We are calling for a diversity of tactics with respect to the long-term needs of the queers in Bulgaria. For more information on the history and mobilization, please go to www.iqsn.org.
IQSN is also calling for queers around the world to form local collectives and join this new international network to further the global struggle for universal liberation.

Because Queer Knows No Borders--
International Queer Solidarity Network

www.iqsn.org
iqsn[at]riseup.net
aresistance[at]riseup.net
sofiagaypride2009[at]gmail.com