anarchistische föderation http://afb.blogsport.de berlin Wed, 17 Feb 2010 08:58:05 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Anarchistischer Stammtisch http://afb.blogsport.de/2010/02/15/anarchistischer-stammtisch-jetzt-jeden-2-und-4-dienstag/ http://afb.blogsport.de/2010/02/15/anarchistischer-stammtisch-jetzt-jeden-2-und-4-dienstag/#comments Mon, 15 Feb 2010 17:49:06 +0000 afb Aktionen und Veranstaltungen http://afb.blogsport.de/2010/02/15/anarchistischer-stammtisch-jetzt-jeden-2-und-4-dienstag/ Am 2. Dienstag des Monats ab 19 Uhr in Raum 3
im NewYorck im Bethanien, Mariannenplatz,
am 4. Dienstag des Monats ab 19 Uhr
im Café Morgenrot, Kastanienallee 85

Wir treffen uns in lockerer Runde und schnacken über das, wozu wir gerade Lust haben. Was für anarchistische Initiativen gibt es in Berlin, wo gibt es nicht organisierte Anarchist_innen, die gerne Anschluss an eine Gruppe finden wollen oder einfach nur Anregungen?
Wir möchten uns natürlich auch austauschen über Bücher, die wir gelesen und Neuigkeiten, die wir erfahren haben, und über das, was um uns herum – im Bethanien und Morgenrot, wo wir uns treffen, im Kiez, in dem wir wohnen, im Universum, in dem wir leben – passiert.

Organisiert wird der Stammtisch von der Anarchistischen Föderation Berlin (afb), es sind aber ausdrücklich alle herzlich eingeladen zu kommen, die die afb kennenlernen oder sich einfach nur über das Thema Anarchie unterhalten wollen!

Los geht’s am 23. Februar 2010 im Café Morgenrot! Wir sehen uns!

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B6 Info-meeting Berlin 19.02.2010. 20 h http://afb.blogsport.de/2010/02/15/belgrad-6-info-meeting-berlin-19022010-20-oclock/ http://afb.blogsport.de/2010/02/15/belgrad-6-info-meeting-berlin-19022010-20-oclock/#comments Mon, 15 Feb 2010 08:11:32 +0000 afb Aktionen und Veranstaltungen Articles in English http://afb.blogsport.de/2010/02/15/belgrad-6-info-meeting-berlin-19022010-20-oclock/ They try to make us into international terrorists because we fight back against their terror!

Info-meeting by ABB. Zielona Gora in Berlin. 19.02.2010. 20 o‘clock.
Gruenbergerstr.73, 10245 Berlin (U-Bhf Samariterstr.)
Für Übersetzung wird gesorgt.

We, the Abolishing the Borders from Below collective, would like to invite you to a meeting about the ‚Belgrade 6′ case and about the ‚repression through the use of the international anti-terrorism law‘. This discussion started for us after our last publication ABB #35 where we had a special chapter on the Belgrade 6. These six activists are in prison since September 2009 after being accused of international terrorism. The arrests were allegedly related to a soli-action for Thodoros lliopoulos, where small damages were done to the Greek Embassy with molotov coctails.

It is a commitment of every EU country to create an anti-terrorism law which overviews the ideals of the EU to repress terrorism, Serbia is not yet in the EU but they may use this opportunity to prove their suitability to the EU. Until now no court has been able to judge any direct action as an act of terrorism, but when one State can legally make this connection then other countries will use this strategy in similar cases. We want to focus on the development of international law to repress resistance under the definition of terrorism and the fact that we are facing this repression worldwide.

We want to start with the information and update on the ‚Belgrade 6′ – about the action itself but also about the process which is starting on the 17.02.10. Then we want to discuss it in a wider context of repression and the ways of resistance.

We hope to open this topic for discussion. It in increasingly an issue that anarchists/activists/anti-state people are being portrayed as terrorists. We see it as important to make people aware of how big an issue it is.

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FAU-Aktionswoche http://afb.blogsport.de/2010/02/09/fau-aktionswoche/ http://afb.blogsport.de/2010/02/09/fau-aktionswoche/#comments Tue, 09 Feb 2010 12:33:53 +0000 afb Aktionen und Veranstaltungen http://afb.blogsport.de/2010/02/09/fau-aktionswoche/ Aufgrund des Quasi-Gewerkschaftsverbots, drohender (Geld)Strafen und weiterhin ungelöster Lage der meisten Babylon-Beschäftigten mobilisiert die FAU-Berlin zu einer Aktionswoche. Wir würden uns freuen, wenn ihr sie ebenfalls unterstützt und euch beteiligt. Die Aktionswoche findet im Rahmen der Berlinale statt.

So, 14. Februar, 18.00 Uhr
Kundgebung vorm Kino Babylon Mitte, mit
Konzert von Teds ´n Grog. sowie Essen und warmen Getränken

Di, 16. Februar, 10.30 Uhr
Widerspruchsverfahren der FAU Berlin beim Landesarbeitsgericht.

Fr, 19. Februar
Warm-Up-Party der NEA zur Demo der FAU Subversiv (Brunnenstr. 6/7), U Rosenthaler Platz

Sa, 20. Februar, 18.00 Uhr
Demonstration während der großen Abschlussgala, vom Berlinale-Palast/Potsdamer Platz zum Kino Babylon Mitte.

So. 21. Februar
After-Demo-Vokü gemeinsam mit der NEA im Subversiv

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DD blockieren + Anarchie hören http://afb.blogsport.de/2010/02/02/13-februar-dd-blockieren-anarchie-hoeren/ http://afb.blogsport.de/2010/02/02/13-februar-dd-blockieren-anarchie-hoeren/#comments Tue, 02 Feb 2010 08:22:13 +0000 afb Aktionen und Veranstaltungen http://afb.blogsport.de/2010/02/02/13-februar-dd-blockieren-anarchie-hoeren/

und wer in Berlin bleiben muss, kann am gleichen Tag das anarchistische Radio auf UKW 99,1 von 14-16 Uhr hören!

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Solidaritätstag FAU 29./30. Januar! http://afb.blogsport.de/2010/01/27/solidaritaet-mit-der-fau-berlin-am-2930-januar/ http://afb.blogsport.de/2010/01/27/solidaritaet-mit-der-fau-berlin-am-2930-januar/#comments Wed, 27 Jan 2010 12:52:00 +0000 afb Aktionen und Veranstaltungen http://afb.blogsport.de/2010/01/27/solidaritaet-mit-der-fau-berlin-am-2930-januar/ 29. Januar: Internationaler Protesttag gegen Angriff auf Gewerkschaftsfreiheit

Am 5. Januar wurde gerichtlich bestätigt, dass die FAU Berlin sich weiterhin nicht als „Gewerkschaft“ oder „Basisgewerkschaft“ bezeichnen darf. Zuvor wurden ihr bereits gerichtlich Arbeitskampfmaßnahmen untersagt. Für den Fall, dass die FAU Berlin dennoch eines von beiden wagen sollte, wurden ihr Strafen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro oder Haftstrafe angedroht. Jetzt ist breite Solidarität gefragt. Die AFB ruft zur Unterstützung auf!

Dieser juristische Angriff auf die Gewerkschaftsfreiheit in Deutschland ist nicht zuletzt das Ergebnis eines Arbeitskampfes, den die FAU Berlin seit Monaten mit den Beschäftigten gegen das Management des Kino Babylon Mitte in Berlin führte. Die FAU ist der Ansicht, dass es allein Sache von uns ArbeiterInnen ist, zu definieren, was eine Gewerkschaft ist oder welche Gewerkschaft wir für uns wollen. Das Urteil, das in dieser Hinsicht einen Präzedenzfall darstellt, betrifft uns alle.
Die FAU hat beschlossen, sich auf vielfältige Weise gegen dieses faktische Gewerkschaftsverbot zu wehren. So wurde u.a. angekündigt, gegen das Verbot juristisch, notfalls durch alle Instanzen, vorzugehen. Unsere stärkste Waffe ist jedoch nicht das Vertrauen in die Justiz, sondern unsere grenzenlose Solidarität.

Im Ausland hat das Verbot, das mit internationalen Standards bricht, bereits große Empörung ausgelöst. Fast täglich fanden und finden dort Solidaritätsaktionen statt. Es ist Zeit, dass auch hierzulande alle Solidarität üben, die nicht zusehen wollen, wie Gewerkschaftsarbeit von unten erstickt wird.

Die FAU Berlin ruft alle verwandten und befreundeten Organisationen sowie alle besorgten GewerkschafterInnen, FreundInnen und GenossInnen dazu auf, sich an einer internationalen Mobilisierung zur Unterstützung der FAU Berlin zu beteiligen.

Diese beginnt mit einem Protesttag am 29. Januar 2010. Für diesen Tag sind bereits jetzt in vielen Ländern Protestaktionen vor diplomatischen Vertretungen und kulturellen Institutionen des deutschen Staates geplant. In Deutschland werden am 29. wie auch am 30. Januar FAU-Gruppen Solidariätsaktionen durchführen.

Alle Menschen, die ebenfalls einen Beitrag leisten möchten, um diesen Skandal präsent zu machen, sollten die Augen offen halten, ob etwas in ihrer Stadt oder Nähe stattfindet. Informationen, wo etwas organisert wird, werden in dem kommenden Tagen ergänzt werden und hier unten bzw. auf den Seiten der lokalen Gruppen zu finden sein. Die FAU Berlin begrüßt hierbei auch unabhängige Initiativen.

In Berlin findet am 30. Januar im Roten Salon der Volksbühne eine große Podiumsveranstaltung zur Frage der Gewerkschaftsfreiheit, den Umbrüchen in der Arbeitswelt und der Frage gewerkschaftlicher Gegenwehr statt. Weiteres ist in Planung.

FAU Berlin

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Anarcha-Feminismus http://afb.blogsport.de/2010/01/05/anarcha-feminismus-vortrag-d/ http://afb.blogsport.de/2010/01/05/anarcha-feminismus-vortrag-d/#comments Tue, 05 Jan 2010 17:05:21 +0000 afb Aktionen und Veranstaltungen http://afb.blogsport.de/2010/01/05/anarcha-feminismus-vortrag-d/ Ein Ansatz der noch ausgearbeitet werden muss

Vortrag am 2. Februar 2010 19 Uhr
Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-F‘hain

Der Vortrag spannt einen Bogen von den Anfängen der anarchistischen und feministischen Bewegung über die Anarcha-FeministInnen der Mujeres Libres, dem Syndikalistischen Frauenbund, den Anarcha-Femistinnen der 1970 Jahre bis hin zu den neusten Erscheinungen der anarchistische und feministischen Bewegungen. Dabei verknüpfen sie Biographien mit Bewegungsgeschichte und Theorie. So entsteht ein lebendiges Bild einer zu Unrecht von der Geschichtsschreibung marginaliserten Bewegung, die darüber hinaus sowohl von eingefleischten Feministinnen als auch von AnarchistInnen nur all zu oft ebenso zu Unrecht ignoriert wurde.
Die beiden jungen Anarchistinnen* nehmen uns mit auf eine Reise durch Zeit, Raum und Theorie. Wenn sie selbst auch lieber fragend voranschreiten, als all zu leichtfertig Antworten in die Welt zu entlassen, so gewähren sie uns doch einen profunden Einblick in eine Bewegung, die mehr als eine Wurzel hat. Diejenigen die weder etwas über die anarchistische noch die feministische Bewegung wissen, werden die Veranstaltung reichhaltig und fundiert informiert verlassen. Aktivistinnen beider Bewegungen, werden über die jeweils andere Bewegung neues erfahren und ggf. das eine oder andere Vorurteil verlieren lernen. Obwohl der Anarchismus die “Ablehnung jeder Herrschaft des Menschen über den Menschen” und die “Ablehnung jeder Ausbeutung des Menschen durch den Menschen” postuliert, haben sich Frauen von Beginn der anarchistischen Bewegung bis heute dazu gezwungen gesehen ihren eigenen “feministischen” Standpunkte innerhalb der anarchistischen Bewegung explizit zu vertreten. Dabei haben sie sich immer, mehr oder weniger stark, von bürgerlichen und (Partei-)Kommunistischen Feministinnen distanzieren müssen. Oft wendeten sie viel Energie auf, um ihre Positionen in gemischgeschlechtlichen Organisationen zu entwickeln und zu vertreten. Aber es gibt auch zahlreiche Beispiel für eine autonome Organisierung der Anarchistinnen. Andererseits haben auch immer wieder Frauen in der feministischen Bewegung anarchistische Ideen und Prinzipien übernommen und sich früher oder später von auftauchenden reaktionären Strömungen im Feminismus distanziert. So treffen sich immer wieder Anarchistinnen und Feminsitinnen, ohne jedoch bisher eine geschlossene >Anarcha-Feminisistische Theorie< abgeliefert zu haben.

Dies ist auch sicher nicht im Interesse der Autorinnen der gleichnamigen Broschüre der Arbeitsgruppe Anarchafeminismus der libertären Aktion Winterthur. Vielmehr geht es ihnen darum, mit AnarchistInnen und Feministinnen (und vielleicht sogar auch mit antipatriachalen Männergruppen?) in eine Diskussion darüber zu kommen, wie beide Ansätze heute miteinander verknüpft werden können. Dabei geht es neben der Theorie auch um praktische Konsequentzen für eine anarcha-feministische Bewegung.

Beim Anarcha-Feminismus handelt es sich, so jedenfalls die These der Referentinnen, trotz einer langen Geschichte und einer eindrucksvollen Ahnenreihe aktuell noch immer um einen “Ansatz der noch ausgearbeitet werden muss....”

Alle zusammen werden wir uns nach dem Vortrag mit den beiden Referentinnen über Stärken und Schwächen, sowie Potentiale und mögliche Synergieeffekte die aus einer Verschmelzung von anarchistischer und feministischer Theorie und Praxis (!) entstehen können, unterhalten. Vielleicht fangen wir ja auch schon direkt damit an?!

* Oxana Jakowa und Juanita Martinez, sind zwei von der Wirtschaftskrise betroffene StudentInnen, die ihre Freizeit gezwungenermassen mit solchen Aktivitäten verbringen müssen. Beide sind Mitglied in der Aktionsgruppe Anarchafeminismus der Libertären Aktion Winterthur. http://libertaere-aktion.ch/

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Liebig 14 http://afb.blogsport.de/2009/12/28/liebig-14/ http://afb.blogsport.de/2009/12/28/liebig-14/#comments Mon, 28 Dec 2009 16:45:37 +0000 afb Allgemein http://afb.blogsport.de/2009/12/28/liebig-14/ http://wba.blogsport.de/images/Banner2.jpg

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Jenseits von Kopenhagen http://afb.blogsport.de/2009/12/21/jenseits-von-kopenhagen/ http://afb.blogsport.de/2009/12/21/jenseits-von-kopenhagen/#comments Mon, 21 Dec 2009 14:58:36 +0000 afb Texte http://afb.blogsport.de/2009/12/21/jenseits-von-kopenhagen/ Freiheit fuer Belgrade 6 – Stoppt den Staatsterror – Solidaritaet ist unsere Waffe

Am 12. Dezember fand ein ueberregionales Treffen fuer die Solidaritaet mit den sechs belgrader Inhaftierten statt. Diese sind seit ueber drei Monten in Untersuchungshaft, weil sie angeblich einen Anschlag auf die griechische Botschaft veruebt haben. Die Anklage dafuer lautet auf internationalen Terrorismus. Damit wird der Fall von der serbischen Justiz mit Massenmord und Kriegsverbrechen in eine Reihe gestellt. Eine detaillierte Schilderung der Ereignisse rund um die Verhaftungen findet ihr in der neuen Entfesselt, online unter http://www.abc-berlin.net/category/entfesselt

Direkt nach den Verhaftungen gab es neben kurzzeitigem Interesse der serbischen Medien weltweit kleinere Solidaritaetsaktionen. Kurz darauf ist es um den Fall allerdings ruhig geworden,was sich vor allem mit der Situation vor Ort in Belgrad erklaeren laesst. Zum einen gibt es nur wenige aktive Unterstuetzer_innen aus dem politischen Umfeld der Inhaftierten. Einige Aktivist_innen, insbesondere die wenigen verbliebenden ASI (Anarchosyndikalistische Initiative)-Mitglieder, sind veraengstigt und entsprechend zurueckhaltend, weil fuer sie eine solche Situation neu ist und sie weitere Repressionen befuerchten. Das Vertrauen innerhalb der anarchistischen Szene in Serbien war bisher gering und einige Aktionen von ASI-Mitgiedern sind in der Vergangenheit auf wenig Gegenliebe gestossen. Zum anderen verhalten sich die Anwaelt_innen der Inhaftierten unkooperativ. Sie arbeiten untereinander kaum zusammen, alle Anwaelt_innen haben ihre eigenen Strategien. Im geringen Kontakt mit Aktivist_innen wurden oeffentliche Aktionen deutlich abgelehnt. Eine Folge dieser Situation ist der mangelnde Infomationsfluss, was die aktive Solidaritaet ausserhalb Serbiens blockierte.
Seit kurzem bringen aber einige belgrader Genoss_innen wieder Bewegung in den Fall. Am 10. Dezember fand eine Diskussionsrunde zwischen Intellektuellen statt, die in einem offenen Brief an das zustaendige Gericht muendete, siehe http://asi.zsp.net.pl/open-letter-of-the-group-of-intellectuals-concerning-the-court-trial-against-six-anarchists/ Zwei Tage spaeter trafen sich Anarchist_innen aus verschiedenen europaeischen Orten, um ueber die weitere Oeffentlichkeitsarbeit zu beraten. Dort wurde folgendes Vorgehen beschlossen:
Es sind Veranstaltungen in Belgrad und Thessaloniki geplant, zu denen Menschen, die ebenfalls von Terrorismusvorwuerfen betroffen waren, eingeladen werden, um mit ihnen ueber Repressionsprobleme in einem breiten Gesamtzusammenhang zu diskutieren. Auf diese Weise soll verdeutlicht werden, dass staatliche Repression ein Mittel ist, das soziale Bewegungen allgemein betrifft. Der breitere Fokus dient auch dazu, in Serbien einen groesseren Unterstuetzer_innenkreis zu gewinnenJe nach Verhandlungsbeginn (der fruehest denkbare Termin ist der 15. Januar) werden Veranstaltungen in weiteren Staedten folgen, an denen belgrader Genoss_innen teilnehmen wollen. Alle Anwesenden werden den Fall z.B. durch Info-Veranstaltungen weitertragen. Ausserdem werden in Belgrad Plakate entworfen, die an moeglichst vielen Orten verbreitet werden sollen. Sobald der Prozesstermin bekannt ist, beginnt eine Mobilisierung nach Belgrad, damit moeglichst viele Menschen vor Ort ihre Solidaritaet zeigen koennen.

Fuer alle diese Vorhaben ist auch die Unterstuetzung und Partizipation ausserhalb Serbiens noetig.

Die Fahrten nach Belgrad, das Drucken der Poster, juristischer Rat und viele andere Dinge kosten Geld. Deshalb organisiert Soli-Veranstaltungen, haltet euch auf dem Laufenden und kommt nach Belgrad!

http://asi.zsp.net.pl/category/english/

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http://afb.blogsport.de/2009/12/21/jenseits-von-kopenhagen/feed/
Silvester zum Knast http://afb.blogsport.de/2009/12/06/silvester-zum-knast/ http://afb.blogsport.de/2009/12/06/silvester-zum-knast/#comments Sun, 06 Dec 2009 20:45:43 +0000 afb Aktionen und Veranstaltungen http://afb.blogsport.de/2009/12/06/silvester-zum-knast/ Silvester zum Knast – für die Zerstörung aller Formen der Einsperrung

ABC Berlin

Seit vielen Jahren gibt es an Silvester in Berlin eine Demonstration zum Knast in Moabit, um den Inhaftierten dort – stellvertretend für alle Gefangenen – zu zeigen, dass sie nicht allein und vergessen hinter den grauen Mauern vor sich hin vegetieren. Denn auch in deutschen Knästen läuft nicht immer alles so glatt wie mensch sich das vorstellt: eines der letzten Beispiele war die Revolte im Jugendknast Kiefergrund im letzten Sommer, wo Gefangene ihre Zellen zerstört haben, um auf die Prügel der Schließer zu antworten. Oder der internationale Hungerstreik, der von dem anarchistischen Genossen Gabriel Pombo da Silva für den Zeitraum vom 20. Dezember bis zum 1. Januar 2010 initiiert wurde.
Dies sind Versuche gegen die herrschende Ordnung auch hinter den grauen Mauern vorzugehen und zeigen den Unwillen sich mit diesem System abzufinden. Denn auch Knast ist ein Kampffeld und das Leben hört dort nicht auf.
Uns ist es wichtig immer wieder auch hier draußen Zeichen zu setzen, die verdeutlichen, dass wir alle Institutionen der Einsperrung verachten und nicht als Lösung sozialer Konflikte, die durch die gegenwärtige Organisierung der Gesellschaft verursacht werden, ansehen. Damit auch denjenigen, die nicht aufgehört haben auch drinnen weiter zu kämpfen, klar ist, dass hier draußen ihre Kämpfe wahrgenommen werden und nicht in Vergessenheit geraten. Ohne dabei unsere Seite in diesen Kämpfen idealisieren zu müssen, weil sie aus den Gefängnissen entstehen, sondern sich mit denjenigen, die dort aktiv werden, eine Komplizenschaft entwickelt.

Deshalb zeigen am letzten Tag im Jahr mehrere hunderte Menschen was sie von den Knästen halten. Denn Knäste und alle weiteren Einrichtungen zur Ein- und Wegsperrung sind ein fester Teil der kapitalistischen Gesellschaft. Dadurch soll uns tagtäglich vor Augen geführt werden was mit denjenigen passiert, die sich nicht an die vorgeschriebenen Regeln und Normen halten und sich diesen widersetzen. Denn die zunehmenden Prozesse der Verarmung garantieren für viele einen sicheren Platz in den Kerkern des Staates.
Die Schlangen vor den Armenküchen schwellen an. Die Anzahl der Ladendiebstähle in den Supermärkten nimmt ebenso zu. Die Pfändungsprozesse stapeln sich. Und während die unten versuchen nicht vor Hunger zu sterben, bereiten sich die oben auf das Schlimmste vor, auf die gefürchtete soziale Explosion. Einer/m jeden die/der das Gesetz bricht wird “Null Toleranz” garantiert; für Einheimische und Migrant_innen werden neue Haftstrukturen vorbereitet; Sicherheitstrupps und “Freiwillige” patrouillieren durch die videoüberwachten Nachbarschaften.

Gefängnisse sind keineswegs bloße Nebenprodukte des Staates, die darauf abzielen „Abweichler_innen“, nicht konforme, überflüssige oder unerwünschte Menschen zu unterdrücken und zu isolieren, sie sind im Gegenteil ein elementarer Bestandteil der Gesellschaft.
Das Gefängnisse ist nicht die logische Erweiterung der Gesellschaft, sondern die Gesellschaft eine Erweiterung des Gefängnisses, in welchem die Strafanstalten nur den offensichtlichsten und brutalsten Aspekt eines Systems darstellen, welches uns alle zu Kompliz_innen und Opfern, uns alle zu Eingeschlossenen macht.
Das soziale Gefängnis ist dort präsent, wo die sozialen Beziehungen entfremdet werden, wo die Menschen der sozialen Kontrolle und der Überwachung unterworfen werden, wo sie nicht mehr fähig sind miteinander solidarisch zu handeln und systemkonformes Gedankengut unüberlegt reproduzieren.
Dieser Logik wollen wir durch Solidarität und der Subversion aller sozialen Beziehungen entgegentreten und uns für die Zerstörung aller Formen der Einsperrung einsetzen. Aber diese Zerstörung kann nur zusammen mit der Zerstörung der gegenwärtigen ausbeuterischen Beziehungen einhergehen, aller Beziehungen, die unser Leben erniedrigen und gegen diejenigen, die uns als ruhige Sklaven dieser kapitalistischen Ordnung haben wollen.
Ein Tag, um unseren Hass auf die permanente Bedrohung durch die Gefängnisse und das soziale Gefängnis an sich zu zeigen kann Silvester sein. Sicherlich auch ein Tag, an dem wir unsere Solidarität mit Menschen zeigen, die aufgrund ihrer expliziten Verachtung dieses Systems sich in Moabit eingesperrt sehen, wie gerade Tobias oder die Gefangenen des 1. Mai zeigen.
Aber vor allem ein Silvester, wo wir entschlossen die Einschüchterungsversuche des Geistes der Repression, seiner Kerker und seiner Diener_innen zurückweisen, wo wir uns nicht scheuen auszusprechen, was wir von allen Zwangsanstalten und ihrer Logik halten: dass sie zerstört werden müssen innerhalb eines Prozesses, der die ganzen Zustände umwirft, um zu einer herrschaftsfreien Welt zu gelangen.
Und natürlich auch in Erinnerung an Dennis und Oscar Grant, die am letzten Silvesterabend bzw. in den ersten Stunden des neuen Jahres von den schießwütigen Schergen des Staates erschossen wurden.

Wie jedes Jahr: Silvester zum Knast!
Für die Zerstörung aller Formen der Einsperrung und des sozialen Gefängnisses!

Am 31. Dezember 2009 um 22:45 Uhr vom U-Bhf Turmstrasse zur JVA Moabit.
Auf der Abschlusskundgebung werden Collectif Mary Read
(Radical HipHop aus St. Etienne) ein paar Songs spielen.
Bereits zwei Tage zuvor am 29.12. werden Collectif Mary Read
in der Kadterschmiede in der Rigaer94 ein Benefitkonzert spielen.

Originalaufruf bei ABC

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Antiwahlkampagne unterbrochen … http://afb.blogsport.de/2009/12/06/antiwahlkampagne-unterbrochen/ http://afb.blogsport.de/2009/12/06/antiwahlkampagne-unterbrochen/#comments Sun, 06 Dec 2009 20:44:47 +0000 afb Aktionen und Veranstaltungen http://afb.blogsport.de/2009/12/06/antiwahlkampagne-unterbrochen/
Wahlbriefe

Im Anschluss an das Nachbereitungstreffen der Antiwahlkampagne 2009 (auch bei der nächsten Wahl werden wir keine Regierung haben wollen…) möchten wir uns bei denen bedanken, die sich die Mühe gemacht haben, uns ihre Wahlbenachrichtigungen und Briefwahlunterlagen zu schicken. Post kam von überall, aus Berlin, Deutschland und sogar Brief-Anti-Wahlunterlagen aus Amsterdam!
Danke und bis zum nächsten mal!

Who knows what you need? You or your Government?

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