Im September starten wir wieder mit unserem normalen Rhythmus, d. h. es wird zwei Anarchistische Stammtische geben:
Do, 8. September 2011 Tempest Library
(Reichenberger Str. 63a, Kreuzberg)
Di, 27. September 2011 Café Morgenrot
(Kastanienallee 85, Prenzlauer Berg)
Beginn: jeweils 19 Uhr
Beim zweiten Termin (im Café Morgenrot) wird es wahrscheinlich einen Bericht von den Libertären Tagen in Dresden geben (17.-24.9.!).
Bis demnächst hoffentlich in unserer offenen Runde,
Eure afb
Die afb unterstützt den Aufruf zur Mietenstopp-Demonstration, 3. September 2011. Start: 14 Uhr Hermannplatz, Abschluss: 17 Uhr Oranienplatz.
Weitere Infos: mietenstopp.blogsport.de
Auch im August gibts wieder einen anarchistischen Stammtisch und zwar am 23.8. ab 19 Uhr im Café Morgenrot (Kastanienallee 85, Prenzlberg).
Wir freuen uns auf euch.
Im Juli wird es (leider) nur einen Termin des Anarchistischen Stammtisches geben:
Di, 26. Juli 2011: Café Morgenrot (Kastanienallee 85, Prenzlauer Berg)
Beginn: ab 19 Uhr
Bis demnächst hoffentlich in unserer offenen Runde,
Eure afb
Am Montag ist die Veranstaltungsreihe „Politisch aktiv ohne kaputt zu gehen“ mit einer Veranstaltung über Mailinglisten mit Katja Cronauer zu Ende gegangen. Wir, die in der afb föderierte GruppeX, die die Organisation der Reihe größtenteils gestemmt hat, möchten allen Teilnehmenden, Interessierten, Unterstützenden und vor allem den Referierenden danken. Mit euch zusammen sind viele neue Gedanken entstanden und ein paar Pläne geschmiedet worden.
Ein besonderer Dank geht an das Anarchistische Infocafé, das an den Montagsterminen für leckere Vokü gesorgt hat.
Wie angekündigt wollen wir uns in den nächsten Wochen um die Dokumentation der sechs Veranstaltungen der Reihe kümmern. Wer dazu beitragen möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden. Das Ergebnis der Dokumentation wird in Form eines PDF-Readers in diesem Blog zu finden sein.
Viele Grüße
Eure Anarchistische Föderation Berlin
Die Termine des Anarchistischen Stammtisches im Juni sind folgende:
Do, 9. Juni 2011 Tempest Library (Reichenberger Str. 63a, Kreuzberg)
Di, 28. Juni 2011 Café Morgenrot (Kastanienallee 85, Prenzlauer Berg)
Beginn: jeweils 19 Uhr
Bis demnächst hoffentlich in unserer offenen Runde,
Eure afb
Erfahrungen vom Kongress „Jenseits des Wachstums“
Ihr geht als Anarchist_innen zum Attac-Kongress? Ja, warum nicht? Viele von uns beschäftigen sich mit möglichen Formen solidarischer Ökonomien nicht nur jenseits des Wachstums, sondern auch jenseits des Kapitalismus, ja sogar möglichst jenseits aller denkbaren Herrschaftsstrukturen. Auch das Anarchistische Radio Berlin behandelt aktuell diese Themen. Hier einige Ausschnitte vom Kongress, die uns interessiert haben und die wir mal einzeln, mal gemeinsam besucht haben.
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Ein Erfahrungsbericht aus Trbovlje
Von jt (afb)
Die slowenische Föderation für anarchistisches Organisieren (FAO) organisierte vom 13. bis 15. Mai 2011 in der ca. 50 Kilometer von Ljubljana entfernten Kleinstadt Trbovlje ihre erste anarchistische Buchmesse. Zum einen sollte mit der Durchführung eines anarchistischen Events außerhalb der Hauptstadt die Bewegung in der Region gestärkt werden, zum anderen wird damit die 2003 mit der ersten Balkan Bookfair begonnene Tradition anarchistischer Buchmessen in Slowenien fortgesetzt.

Erste Eindrücke
Es war zunächst eine Handvoll Aktivist_innen der FAO, die am Freitagmorgen im Foyer des Arbeiter_innen-Heims „Delavski Dom“ in Trbovlje mit dem Aufbau der Messe beschäftigt war: Tische wurden zurechtgerückt, historische Plakatwände mit unzähligen Fotographien und alten und neuen Dokumenten liebevoll zusammengestellt. Die Buchmesse begann offiziell erst am späten Nachmittag, weshalb sich bis zum Mittag nur wenige Besucher_innen zeigten: ein Mitglied der französischen Federation Anarchiste (mit einer kleinen Bibliothek angereist), ein dänischer Hitchhiker, den es von Österreich hierher verschlagen hatte, sowie meine Wenigkeit (ausgestattet mit einer Auswahl an Dokument As der Anarchistischen Föderation Berlin – Gǎi Dàos hatte ich leider nicht zur Hand…). Anfangs gab es dementsprechend nur wenige Buchstände, was sich im Laufe des Freitags und bis Sonntag jedoch noch ändern sollte. (mehr…)
Nachdem die Veranstaltungsreihe „Politisch aktiv ohne kaputt zu gehen“ letzten Montag erfolgreich (Dokumentation wird folgen!) angelaufen ist, können wir nun einen neuen, zusätzlichen Termin in der Reihe ankündigen:
Out Of Action hat sich bereit erklärt, am 4.6., 16-19 Uhr einen Workshop zum Thema „Stress- und burn out Prophylaxe für politische Aktivist_innen“ anzubieten. Wir freuen uns, dass dieses für die Reihe sehr wichtige Thema nun doch noch behandelt wird. Danke schon jetzt an Out of Action!
Stress ist nicht nur Mitverursacher vieler Erkrankungen, sondern wirkt sich auch in unserem Denken und Handeln aus: Menschen unter chronischer Belastung verhalten sich oft gesundheitsschädigend, kriegen oft große Schwierigkeiten in der zwischenmenschlichen Kommunikation und es bleibt auch nicht die Arbeit, das politische Handeln oder gar das Verhalten in Gruppen davon unberührt.
In dem Workshop geht es u.a. darum, die Stressbedingungen zu erforschen und individuelle und Gruppen-Stressbewältigungsstrategien zu finden. Aber wir wollen uns auch die systembedingten Stressfaktoren anschauen und wie sie veränderbar sind, z.B. wie ist die Eigenwahrnehmung und wie ist die Fremdwahrnehmung, wie ist es möglich, sich innerhalb der Gruppen zu sensibilisieren und zwar auf eine Weise, die der/die Einzelne auch annehmen kann.
Out of Action ist eine Gruppe, die zu den psychischen Folgen von Repression und Gewalt arbeitet. Sie informieren über das Thema Traumatisierung im Kontext von linkem politischen Widerstand, bieten emotionale erste Hilfe an und kämpfen für einen solidarischen Umgang miteinander.
Die vierte Ausgabe des Berliner anarchistischen Jahrbuchs – Dokument Ⓐ – ist jetzt frisch gedruckt. Seit vier Jahren nun veröffentlichen wir – die Redaktionsgruppe der Anarchistischen Föderation Berlin (afb) – jeweils rückblickend Texte aus dem anarchistischen Spektrum. Der Hintergrund diese Unterfangens ist, euch einen kleinen Überblick zu verschaffen, was im vergangenen Jahr so los war: Welche Aktionen und Diskussionen es gab und welche Veranstaltungen und Kampagnen durchgeführt wurden. Das alles immer durch die schwarz-rote Brille betrachtet. Des weiteren soll das Jahrbuch auch eine Orientierungshilfe sein im “Szene-Dschungel”, indem wir euch (zumindest einige) anarchistische (oder anarchistisch beeinflusste) Gruppen und Initiativen näher bringen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht die temporäre Redaktion des Dokument Ⓐ.
Das neue Dokument A als PDF (3,5 MB)
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